Pflege vor Ort – „Quo vadis?“

9. September 2025 von Christoph Nilles 

Politischer Dialog mit Claudia Moll MdB im Carolus Seniorenzentrum

Die Pflege steht in Deutschland vor großen Herausforderungen: Der Fachkräftemangel verschärft sich weiter, die Arbeitsbelastung für das Pflegepersonal wächst – und sowohl ambulante als auch stationäre Einrichtungen geraten zunehmend an finanzielle und strukturelle Grenzen.

Viele Dienste und Einrichtungen leisten täglich Herausragendes – und das unter oft schwierigen Bedingungen. Umso wichtiger ist es, dass Politik und Praxis miteinander im Gespräch bleiben und gemeinsam nach Lösungen suchen.

Auf Einladung von Bürgermeisterkandidatin Christine Stadler und der SPD Übach-Palenberg war die Bundestagsabgeordnete Claudia Moll zu Gast im Carolus Seniorenzentrum. Claudia Moll, selbst ausgebildete Altenpflegerin, war bis Mai 2025 Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung und ist aktuell Mitglied im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestags. Seit vielen Jahren setzt sie sich mit Herz und Fachwissen für verbesserte Bedingungen in der Pflege ein.

Im Mittelpunkt des Treffens stand der offene Austausch mit den Geschäftsführungen, Einrichtungsleitungen und Führungskräften verschiedener Pflegeeinrichtungen in Übach-Palenberg. Gemeinsam wurden drängende Fragen diskutiert:

  • Wie kann die Pflege vor Ort nachhaltig gestärkt werden?
  • Welche politischen Rahmenbedingungen müssen sich verändern?
  • Wo liegen Potenziale für Verbesserung – gerade auch aus Sicht der Praktikerinnen und Praktiker?

Neben Christine Stadler nahmen auch Christoph Nilles (Vorsitzender der SPD Übach-Palenberg), Alf-Ingo Pickartz (Fraktionsvorsitzender im Stadtrat) sowie Robbin Nilles teil, der als examinierter Altenpfleger nicht nur beruflich in der Pflege tätig ist, sondern sich auch als Kreistagskandidat für soziale Themen starkmacht.

Der Austausch war offen, konstruktiv und praxisnah – ein wertvoller Beitrag auf dem Weg zu einer zukunftsfesten Pflege.

Ein herzlicher Dank gilt allen Teilnehmenden für ihre engagierten Beiträge – sowie der AWO im Kreis Heinsberg mit Andreas Wagner und Sandra Linßen für die hervorragende Gastfreundschaft.

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